Über Context Thinking

Ursprünge

Context Thinking entstand aus der Suche nach einem erklärenden psychologischen Modell für Autismus. Zunächst lag der Fokus auf dem Konzept der Kontextblindheit. Nach und nach traten in der Literatur und in der Praxis klare Verbindungen zu anderen Bereichen zutage — wie Psychosen und Persönlichkeitsstörungen.

Das Projekt zielt darauf ab, diese Erkenntnisse über die medizinische Welt hinaus zu teilen und einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Die Absicht ist, Phänomene wie Autismus oder psychische Vulnerabilität weniger zu „medikalisieren" und sie stattdessen als Varianten normaler menschlicher Funktionsweise zu verstehen.

Was ist Context Thinking?

Context Thinking ist eine Wissensplattform über Kontext, komplexes Denken und psychische Vulnerabilität. Die Website baut auf Präsentationen, Publikationen und Forschungen von Koen Thomeer auf. Das Ziel ist es, Einblick zu geben, wie Unterschiede in der Kontextempfindlichkeit und den Denkstilen unser tägliches Leben, unsere Beziehungen und unser psychisches Wohlbefinden beeinflussen.

Zielgruppe

Diese Website richtet sich an:

Ziele

Autor

Koen Thomeer ist Hausarzt in Antwerpen und Forscher in der Primärversorgung. Seine Arbeit geht von der Beobachtung aus, dass ein Großteil psychischer Vulnerabilität mit Unterschieden in der Kontextempfindlichkeit und dem Grad des komplexen Denkens zusammenhängt.