Zwangsstörung (OCD)

Definition

Die Zwangsstörung (OCD) ist eine psychische Störung, die gekennzeichnet ist durch:

Laut DSM ist OCD eine auf Symptomen basierende Klassifikation. Sie beschreibt daher was jemand erlebt, erklärt aber nicht warum.

OCD kann im Schweregrad stark variieren. Für manche nimmt es viel Zeit in Anspruch und behindert die tägliche Funktionsfähigkeit; bei anderen sind die Symptome milder und besser beherrschbar.

Kontextuelles Denken und OCD

OCD lässt sich aus der Perspektive des kontextuellen Denkens als eine Form von extremem erstgradigem Denken verstehen:

Beispiele

Obsessionen vs. Zwänge

Verbreitung

Es wird geschätzt, dass OCD 1 bis 2 % der Weltbevölkerung betrifft. Die Störung tritt häufig zusammen mit anderen Erkrankungen auf, wie Depression, Angststörungen und Autismus. Die ersten Symptome erscheinen meist in der Adoleszenz oder im frühen Erwachsenenalter.

Bewältigungsstrategien

Siehe auch