Empathie und Denkstile

Empathie als Überschneidung zweier verschiedener Perspektiven
Empathie entsteht in der Überschneidung zweier unterschiedlicher Erfahrungswelten — sie erfordert sowohl die Fähigkeit als auch die Bereitschaft, die Perspektive des anderen einzunehmen.

Siehe das Lexikon für die allgemeine Definition und Formen der Empathie.

Niedrig-kontextuelles Denken

Hoch-kontextuelles Denken

Empathie und Psychopathologie

Fallbeispiel

Partner A (hoch-kontextuell) bemerkt, dass Partner B müde ist, und beschließt, das Abendessen selbst zu organisieren. Partner B (niedrig-kontextuell) interpretiert dies als: „Er möchte nicht zusammen essen" und fühlt sich abgelehnt. Der Unterschied im Empathie-Stil führt zu einem Missverständnis, obwohl die Absicht fürsorglich war.